Der 5. und letzte Tag – Firma Komatsu in Düsseldorf

Nachdem alle ihr Gepäck im Bus verstaut hatten, konnten wir pünktlich um 09:15Uhr den Weg zur Firma Komatsu antreten. Nach nur einer halben Stunde Fahrt setzte uns Guido vor dem Firmengelände ab. Das Unternehmen Komatsu ist ein japanischer Industriekonzern, welche Bagger für den Bergbau herstellt.

Dort wurden wir freundlich von Hr. Bistram und Hr. Begemann begrüßt und zu einer Sicherheitsunterweisung in einen großzügigen Raum gebeten. Nach einer kleinen Präsentation wurden wir mit Sicherheitshelmen, Westen und Schutzbrillen ausgestattet.

Nun konnte es losgehen: In zwei Gruppen ging es zur Besichtigung der Fertigungs- und Montagehalle, sowie der Ersatzteilhalle und das Zwischenlager auf dem Geländehof.

In der Fertigungshalle angefangen, konnten wir die Fertigung von Klein- aber auch Großteilen, wie z.B. das Drehen der Zylinderkolben, sehen. Zudem haben wir einen Einblick in das Induktionshärten von Bauteilen mit gewünschten verschleißfesten Flächen bekommen.

Die Montage von großen Zylindern wurde im vertikalen Zustand ausgeführt, welche zur sicheren Montage dient, sowie um eine Durchbiegung der Bauteile zu verhindern.

Unter anderem wurde uns auch der Schweißbereich gezeigt, in dem die vielen Einzelteile zu einem „Ganzen“ gefügt wurden.

Zur Montage der Bagger wurde uns erzählt, dass diese in drei Teilen montiert werden und nach Anlieferung beim Kunde zusammengesetzt werden. Tests finden somit zu den drei verschiedenen Baugruppen separat statt. Im Normalfall werden keine Bagger vorher bei Komatsu vollständig montiert. Dies würde nämlich ca. eine Woche länger dauern. (Generell haben die Bagger eine Lieferzeit von mindestens 6 Monate.) Für die Entwicklung wurde extra eine Halle gebaut, die die Höhe hat, um den größten Bagger PC8000 dort aufbauen und testen zu können. Der PC8000 hat eine Größe von ca. 17 Metern und ist somit größer wie ein Einfamilienhaus. Er wieght einsatzbereit ca. 800t und kostet je nach Ausstattung ca. 8 Mio. €.

Je nach Kundenanforderungen werden dann aus verschiedenen Ausführungen von Schaufeln und Antrieben gewählt. Zu den Antrieben gibt es die Möglichkeit einen Elektromotor oder einen Dieselmotor einzusetzen.

Gegen Ende der Führung bekamen wir noch einen Einblick in die Halle für Ersatzteile und außerdem konnten wir das Zwischenlager auf dem Geländehof sehen. Dort werden die fertigen Baugruppen gelagert, welche in nächster Zeit zum Kunden versendet werden (bevorzugt wird der Schiffstransport).

Nach einem Gruppenbild vor einem der ersten hydraulischen Bagger ging es wieder zum Bus in Richtung Heimat.

Liebste Grüße von eurem Mädel

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: